Schwefelanteil in Schiffstreibstoffen reduzieren

Pressemitteilung Die Reedereiwirtschaft scheint falsch informiert zu sein. Mitnichten ist ein Aufschub der Schwefelgehalt-Obergrenze von 0,1 Prozent in der Nordsee bzw. Ostsee immer wahrscheinlicher. Im Gegenteil: Der Start der Schwefelemissions-Sonderzonen wird kommen.

25.04.12 –

Pressemitteilung

Auf die Äußerungen der Reeder im Rahmen der Ostseewoche, den Beginn des Grenzwerts für Schiffstreibstoffe von 0,1 Prozent innerhalb Schwefelemissions-Sonderzonen (SECA) um weitere Jahre zu verschieben, erwidert Dr. Valerie Wilms, MdB:

Die Reedereiwirtschaft scheint falsch informiert zu sein. Mitnichten ist ein Aufschub der Schwefelgehalt-Obergrenze von 0,1 Prozent in der Nordsee bzw. Ostsee immer wahrscheinlicher. Im Gegenteil: Der Start der Schwefelemissions-Sonderzonen wird kommen, dies zeigen die Verhandlungen auf EU-Ebene. Ökonomie und Ökologie funktionieren auch in der Schifffahrt nur im Einklang.

Die Umrüstung bestehender Schiffe und der Betrieb mit schwefelarmen Kraftstoffen sind heute bereits möglich. Doch die Schifffahrt zögert noch zu lange und spielt auf Zeit.

Bereits im Februar hat sich der Umweltausschuss des EU-Parlaments für die Umsetzung der Gesetzesvorlage zur Verringerung der Schwefelbelastung durch den Schiffsverkehr ausgesprochen, die auch die IMO-Regelung übernimmt und für das Mittelmeer erweitert

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